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Ausbildung mit den Einsatzfahrzeugen im schweren Gelände |
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Am Samstag, dem 21. Januar 2012 fand für die Helfer des THW Alzenau eine sehr praxisnahe Ausbildung mit den Einsatzfahrzeugen im schweren Gelände statt.
Einerseits ging es für die Kraftfahrer des Technischen Zuges um die Fahrzeugbeherrschung. Weicher, sandiger Boden erfordert mit den bis zu 14 t schweren Einsatzfahrzeugen GKW-1 und GKW-2 besonderes Fahrgefühl und sicheren Umgang mit der Allradtechnik.
Andererseits war für alle Helfer der Umgang mit den verschiedenen Hilfsmitteln zur Bergung festgefahrener Fahrzeuge Ausbildungsgegenstand. Dabei kommt es insbesondere auf die gute Abstimmung zwischen Führungskräften, Kraftfahrern am Lenkrad und den Helfern am Fahrzeug an. Sicherheit für Helfer und die Fahrzeuge hat oberste Priorität.
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THV-Einsatz in der Nacht vom 13. auf 14.01.2012 |
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Von Freitag, den 13.01.2012 auf Samstag, den 14.01.2012 war das THW Alzenau mit 8 Helfern und den Fahrzeugen MTW und GKW-1 mit VSA-Anhänger auf THV-Bereitschaft. Von der Autobahnpolizeistation Hösbach wurde die THV-Gruppe zu zwei Einsätzen hinzugerufen. In beiden Fällen handelte es sich um Pannen LKW mit Reifenschaden, wobei das THW die Absicherung übernahm.
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Da sein - auch wenn nichts passiert |
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Am 2. Weihnachtsfeiertag, dem 26.12.2011 hatte das THW Alzenau von 8:00 bis 18:00 Uhr THV-Bereitschaft an der BAB 3/45. Dieser Bereitschaftsdienst hat schon gute Tradition, wird doch nach den Feiertagen mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen in Richtung Süden zu den Skigebieten gerechnet. In diesem Jahr blieb aber alles ruhig und es kam zu keinem Hilfseinsatz. Am Rasthof Spessart, der Grenze des Landkreises Aschaffenburg und damit auch in der Regel Ende der Zuständigkeit für das THW Alzenau, traf man sich mit den Helfern des THW Lohr, die weiter nach Süden bis zur Anschlussstelle Helmstadt den THV-Dienst an diesem Tag übernahmen.
Ein weiteres Mal in Bereitschaft, ohne tatsächlich in den Einsatz zu müssen, war das THW Alzenau aufgrund der Wettersituation am 4. Januar 2012. Die kurz aufeinander folgenden Orkantiefs "Ulli" und "Andrea" hatten eine Gefährdungssituation erwarten lassen, so dass landesweit gegen 18:20 Uhr die THW-Führungskräfte der Ortsverbände voralarmiert wurden, nachdem um 18:04 Uhr vom Deutschen Wetterdienst eine entsprechende Unwetterwarnung herausgegeben worden war. Im THW Geschäftsstellenbereich Karlstadt, zu dem der Ortsverband Alzenau gehört, kam es aber zu keinen Einsätzen. Am 5. Januar 2012, 13:24 Uhr wurde die Unwetterwarnung des DWD aufgehoben.
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Einsatzübung 'Retten und Bergen' in Mainaschaff |
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Am Abend des 5. Dezember 2011 führte das THW Alzenau eine Einsatzübung in einem zum Abriss freigegebenen Wohnhaus in Mainaschaff durch. Nach dem Verlasten aller notwendigen Materialien und Einsatzmittel fuhr der Fahrzeugverband bestehend aus GKW 1 mit Netzersatzanlage, GKW 2 und IKW zur Einsatzstelle direkt in der Hauptstraße von Mainaschaff. Bereits 10 Minuten nach Eintreffen war die Einsatzstelle optimal ausgeleuchtet. Inzwischen war auch das Fahrzeug des Zugtrupps, der MTW, mit nachrückenden Einsatzkräften eingetroffen.
Zunächst galt es, sich Zugang zu dem verschlossenen Anwesen zu schaffen, in dem verletzte Personen vermutet wurden. Vorschriftsmäßig gesichert begaben sich dann erste Kräfte zur Erkundung in das zweigeschossige Gebäude. Schnell waren auch die Einsatzstellen im Gebäudeinneren ausgeleuchtet und Stromverteiler aufgestellt, die von der 175 kVA Netzersatzanlage gespeist wurden. Nach Schaffen eines ausreichend großen Durchbruchs in einer Tragwand konnte in einem angrenzenden Raum eine verletzte Person gefunden und schließlich mit dem Schleifkorb geborgen werden.
Ein zweiter Trupp hatte eine weitere verletze Person aufgefunden, die nur über einen Deckendurchbruch aus dem Obergeschoss geborgen werden konnte. Auch dieser Arbeitsbereich musste ausgeleuchtet und elektrisch erschlossen werden, bevor mit den Rettungsarbeiten begonnen werden konnte. Hier galt es, die Holzdecke zunächst zu öffnen und auf tragende Balken hin zu untersuchen, bevor die Öffnung mit Axt und Elektro-Stichsäge so weit vergrößert werden konnte, dass auch hier die Bergung möglich wurde. Zur Eigensicherung und Bergung wurde ein Dreibock mit Rollgliss aufgestellt und schließlich zwei THW-Helfer zu der verletzten Person abgelassen. Nach Erstversorgung und Sicherung auf dem Schleifkorb erfolgte schon sehr bald die Bergung durch die Deckenöffnung, was trotz Rollgliss noch einmal alle Kraft der Helfer verlangte.
Ein dritter Trupp erkundete in der Zwischenzeit mit Seil und Tragegurt gesichert Kellerräume im Anwesen. Die letzte als vermisst gemeldete Person konnte schließlich hier aufgefunden und über eine Leiter an einer geneigten Ebene (Kellerabgang) im Schleifkorb nach oben gezogen werden.
Die Möglichkeit, in einem Abrissgebäude so praxis- und realitätsnah zu üben, bietet sich nicht oft. Deshalb gilt Bürgermeister Klaus Engler besonderer Dank, dass er dem THW Alzenau kurz vor Beginn der Abrissarbeiten dieses Anwesen für eine Einsatzübung zur Verfügung gestellt hat. Desweiteren möchten wir uns bei den Führungskräften Kevin Rustler (Ausbildungsbeauftragter), Thomas Leibl und Jochen Stromberg (Gruppenführer der 1. und 2. Bergungsgruppe) für die Vorbereitung dieser Ausbildung bedanken.
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Landesweite Alarmübung "Blauer Löwe" |
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Am Mittwoch, 30.11.2011 wurde im THW Landesverband Bayern eine landesweite Alarmübung "Blauer Löwe" durchgeführt, an der die Landesverbandsdienststelle in München, alle Geschäftsstellen sowie alle Ortsverbände in Bayern beteiligt waren. Während tagsüber die hauptamtlichen Stellen des bayerischen THW's einbezogen waren, erfolgte 18:00 Uhr eine Alarmierung der ehrenamtlichen THW-Helfer auf Geschäftsstellen- und Ortsverbandsebene.
Das angenommene Szenario war eine Großschadenslage im Bundesland NRW (Überschwemmungen, ICE- Entgleisung und großflächiger Stromausfall nach Windbruch). Angenommen wurde, dass die örtlichen Einsatzkräfte zur Bewältigung dieser Großschadenslage bundesweit Unterstützung anfordern. Der THW-Landesverband Bayern, so in der Übung weiter, soll 1/3 aller THW-Einheiten für eine Einsatzdauer von 5 Tagen zur Verfügung stellen.
Es erfolgte zunächst die Alarmierung der Stäbe und Führungskräfte der Ortsverbände, bevor ab ca. 18:30 Uhr nach Übermittlung weiterer Einsatzdetails sämtliche THW-Helfer der Ortsverbände telefonisch alarmiert wurden. Neben des Testes der Erreichbarkeit galt es abzufragen, wer kurzfristig für einen längeren THW-Einsatz zur Verfügung steht.
Der THW Ortsverband Alzenau hatte ab 18:05 Uhr die OV-Einsatzzentrale besetzt. Um 19:20 Uhr konnte das THW Alzenau eine Stärke von insgesamt 26 THW-Helfern, eingeteilt in die beiden Bergungsgruppen 1 und 2, die Fachgruppe Elektroversorgung und die Einsatzleitung vor Ort, einsatzbereit melden. Gegen 20:15 Uhr wurde durch den OV Aschaffenburg für 24 Stunden ein PKW Mechaniker angefordert, der in den Bereitstellungsraum für den Geschäftsführerbereich Karlstadt zu schicken war - so in der Übung weiter.
Um 20:36 Uhr wurde die Übung beendet. In der Auswertung der kurzfristig abrufbaren Einsatzstärke erreichte der THW-Ortsverband Alzenau im landesweiten Vergleich ein sehr gutes Ergebnis. Oliver Gebelein, der Ortsbeauftragte des THW Alzenau, bedankte sich besonders bei Jochen Engelhard, Jochen Stromberg, Thomas Barthel und Anika Huber, die ihn vor Ort im OV unterstützt haben.
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Fachberater des THW Alzenau trifft Innenminister Dr. Hans-Peter Friedrich in Berlin |
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Auf Einladung von Herrn Stefan Mayer, MdB und Präsident der THW Bundeshelfervereinigung, fand zwischen dem 21. und dem 24.11. eine Berlinfahrt für 40 Angehörige des THW Bayern statt. Im Rahmen dieser Berlinfahrt wurde ein interessantes und informatives Programm zusammengestellt. Neben der Besichtigung des Deutschen Bundestages standen mehrere Gespräche mit Mitgliedern der CSU- Landesgruppe auf dem Programm.
Herr MdB Norbert Geis, Wahlkreisabgeordneter für den Landkreis Aschaffenburg hatte den Fachberater des OV Alzenau und 1. Vorsitzenden des THW Helfervereins für die Teilnahme an dieser Berlinfahrt benannt.
Am Montag Spätnachmittag wurden die aus ganz Bayern angereisten Gäste im Haus der Bayerischen Staatsvertretung, der Bayerischen Vertretung, durch den Parlamentarischen Geschäftsführer der CSU, Herrn MdB Stefan Müller begrüßt.
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THV-Bereitschaft an der BAB 3/45 |
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Von Freitag auf Samstag 28./29.10.2011 war das THW Alzenau auf THV-Bereitschaft an der Autobahnpolizeistation Hösbach. Mit GKW-1 mit VSA und MTW wird dieser 24-Stunden-Dienst in der Regel an verkehrsreichen Wochenenden durchgeführt, um Pannenfahrzeuge oder Unfallstellen abzusichern und nach Möglichkeit schnell wieder für freien Verkehrsfluss zu sorgen. Einsätze erfolgen auf Veranlassung der Autobahnpolizei.
Einen ersten Einsatz gab es bereits unmittelbar nach Bereitschaftsbeginn gegen 16:00 Uhr. Ein Pannenfahrzeug war in der Ausfahrt zum Parkplatz Strietwald in Fahrtrichtung Frankfurt liegengeblieben. Das Fahrzeug wurde kurz abgesichert und konnte durch die THW-Helfer auch wieder fahrbereit gemacht werden.
Am Samstagmorgen gegen 7:45 Uhr wurde das THW zu einem Pannen-LKW auf der rechten Fahrspur auf der kurvenreichen Steigungsstrecke der BAB 3, Fahrtrichtung Süden, kurz vor der Ausfahrt Weibersbrunn gerufen. Die unübersichtliche Stelle wurde bis zum Abtransport des LKW durch den Pannn- und Bergedienst abgesichert.
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Informationsveranstaltung in der VBZ der Einhausung Goldbach/Hösbach |
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Am Samstag, den 12.11.2011 fand in der für die Einhausung Goldbach/Hösbach zuständigen Verkehrs-Betriebs-Zentrale (VBZ) in Fischbach bei Nürnberg die jährlich stattfindende Unterweisung der Sicherheitskräfte statt. Neben den für diesen Abschnitt der BAB 3 zuständigen Feuerwehren und Rettungsdiensten nahm auch das THW Alzenau mit zwei Helfern an der Veranstaltung teil. Sie trafen sich mit den Vertretern der zuständigen Polizeibehörde, der Regierung von Unterfranken, der Autobahndirektion Nordbayern und der Autobahnmeisterei Hösbach.
Der THW-Ortsverband (OV) Alzenau betreut mit dem OV Aschaffenburg zusammen diesen Autobahnabschnitt im Rahmen der THV-Bereitschaftsdienste und -Einsätze. Die Inhalte der Unterweisung
- Besichtung mit Erläuterung der technischen Einrichtungen und Möglichkeiten
- Winterdienst und Störfallmanagement
- Geplante Bau- und Nachrüstarbeiten an der Einhausung
waren insbesondere vor diesem Hintergrund wichtiger Ausbildungsbestandteil im OV Alzenau. |
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THW Alzenau sichert umsturzgefährdete Bäume |
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Am Samstag, dem 14.10.2011 wurde im Rahmen der monatlichen Ausbildung das Sichern von umsturzgefährdeten Bäumen geübt.
Insbesondere nach schweren Stürmen müssen umgestürzte Bäume gesichert oder abgebrochene Äste in großer Höhe entfernt werden, um Mensch und Eigentum nicht zu gefährden. So zählt dies auch regelmäßig zu den Ausbildungsinhalten. Der Umgang mit verschiedensten Hand- und Motorsägen wie auch die Eigensicherung wird dabei trainiert. Mittels Seilsicherungen wird dem abgesägten Ast oder Baumsegment die gewünschte Fallrichtung gegeben. Und auch der sichere Umgang mit den Steckleitern wurde geübt.
Nach der praxisnahen Ausbildung wurde in der Unterkunft die eingesetzte Technik noch gereinigt und gepflegt, bevor sie wieder einsatzbereit auf den Fahrzeugen GKW-1 und GKW-2 verlastet werden konnte.
Bei herrlichstem Herbstwetter war dies wieder ein gelungener - weil sehr praxisnaher - Ausbildungstag.
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