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Ebola-Einsatz in Westafrika

01 20141005 1430599043Die WHO (World Health Organisation) hat die Ebola-Epidemie in Westafrika zur gesundheitlichen Krise weltweiten Ausmaßes erklärt. 3500 Menschen starben bislang an der EVD (Ebola Virus Disease). Derzeit geht man aktuell (04oct14) von über 7600 erkrankten Menschen aus. Die Dunkelziffer dürfte jedoch deutlich darüber liegen. Meistbetroffen sind die Afrikanischen Staaten Liberia, Sierra Leone und Guinea. Weiterhin betroffen ist die Demokratische Republik Congo und Nigeria. Ein Hauptziel ist es nun, die internationale Ausbreitung zu verhindern.

Die Einsatzzentrale des THW ist seit dem 19. September mit dem Führungsstab besetzt. Zur Zeit befinden sich drei THW-Experten in Accra (Ghana) und ein THW-Logistikexperte bei WFP (World Food Programme) in Rom (Italien). Ab heute ist außerdem der Referatsleiter E2 unterwegs nach Ghana. Das Erkundungsteam soll vor Ort die entsprechenden Einsatzoptionen ermitteln. Eine Einsatzoption könnte in der logistischen Unterstützung liegen. Eine Vorabanfrage an alle Ortsverbände ergab, dass sich trotz des erhöhten gesundheitlichen Risikos eine Vielzahl von THW-Helfern bereit erklärten, für einen Auslandseinsatz zur Verfügung zu stehen.

Auch ein Auslandsexperte vom THW-Ortsverband Alzenau ist derzeit in den Einsatz eingebunden. Seit dem 30.09. befindet sich Jeffry Morales in der Einsatzzentrale der THW-Leitung in Bonn. In der Stabsfunktion S2 besteht seine Aufgabe darin, die Einsatzlage zu dokumentieren, Informationen anderer internationaler Hilfsorganisationen auszuwerten und die entsprechenden Erkenntnisse in einer Lagedarstellung zusammenzufassen und zu verdeutlichen.

Zur Pressemitteilung des THW:

Die Einsatzzentrale in Bonn: