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BAB-Bereitschaft des THW Alzenau am 27./28. Juli 2012

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Von Freitag auf Samstag, 27./28.07.2012 leistete das THW Alzenau wieder einen 24-Stunden-Bereitschaftsdienst an der Autobahn BAB 3/45 im Abschnitt des Landkreises Aschaffenburg (THV-Dienst).

Nach einer ruhigen Nacht kam es Samstagvormittag gegen 10:15 Uhr zum ersten Einsatz auf Anforderung der Autobahnpolizeistation Hösbach. Kurz vor der Raststätte Spessart war es in Fahrtrichtung Süden auf der linken Spur zu einem leichten Auffahrunfall ohne Personenschaden gekommen. Schnell bildete sich im dichten Ferienverkehr ein Rückstau von ca. 5 km. Während der Unfallaufnahme sicherte das THW den Standstreifen ab. MTW und GKW-1 mit VSA-Anhänger waren mit 5 THW-Helfern im Einsatz.

Komplizierter gestaltete sich der zweite Einsatz am Samstagnachmittag auf der BAB 3 in Fahrtrichtung Süden am Seligenstädter Dreieck. Eine holländische Familie mit drei kleinen Kindern war mit ihrem Wohnwagen aufgrund einer Reifenpanne liegen geblieben. Die Reifen- und Wohnwagenteile hatten sich auf ca. 150 m über die gesamte Fahrbahn verteilt. Die Autobahnpolizei Hösbach leitete eine kurzzeitige Vollsperrung in Fahrtrichtung Süden ein, um gemeinsam mit den THW-Helfern die Fahrbahn grob zu reinigen. Das Fahrzeuggespann wurde später auf dem Standstreifen abgesichert, während mit den THW-Helfern der Wohnwagen notdürftig auf der Radfelge wieder fahrtüchtig gemacht wurde. Da die Pannenstelle aufgrund Starkregen und schlechter Sicht für die Familie mit den Kindern äußerst gefährlich war, geleiteten MTW und GKW-1 mit VSA das Fahrzeuggespann noch absichernd von der Autobahn zu einem sicheren Parkplatz.

Noch während dieses Einsatzes erhielten die Alzenauer THW-Helfer einen Folgeauftrag: Da alle verfügbaren Polizeifahrzeuge im Einsatz waren, galt es ein liegengebliebenes Pannenfahrzeug unmittelbar in der Ausfahrt Mespelbrunn in Fahrtrichtung Süden abzusichern. Diese Einsatzstelle war aufgrund der langgezogenen Rechtskurve in einer Steigung bei gleichzeitiger Verengung von drei auf zwei Fahrspuren ebenfalls besonders gefährlich, so dass mit GKW-1, Pylonen und VSA-Anhänger schon ca. 300 m vor der Einsatzstelle abgesichert werden musste. Das Fahrzeug wurde vom THW von der Autobahn an den nächsten Parkplatz geschleppt.

Am Samstagabend gegen 19:00 Uhr waren die THW-Helfer nach über 24 Stunden Bereitschaftsdienst wieder zurück in der Unterkunft.

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